Zorro weiß nicht, wie lange er schon am Rande einer Ohnmacht entlang balanciert. Einen halben Tag? Die ganze Nacht? Es ist dunkel und stickig hier, weder Türen noch Fenster verraten viel über Zeit und Ort.

Kopfgeldjäger. Selber schuld, er war mit seinen Gedanken einfach woanders gewesen. Aber sie waren zu viert. Und sie hatten die Überraschung auf ihrer Seite. Warum haben sie ihm diesen Knebel in den Mund gesteckt? Weil er, als er schon am Boden lag, ihnen noch sehr deutlich gesagt hat, was er von Leuten hält, die von hinten angreifen. Dann werden seine Erinnerungen vage. Wahrscheinlich hat er eins auf den Kopf bekommen.

Jedenfalls haben sie ihn an diesen Pfosten gebunden, in einem schmutzigen, dunklen Raum voller Gerümpel. Und sie haben ihren Job gründlich gemacht. Kein Herumspielen mit dem Taschenmesser, das man rein zufällig dabei hat. Kein Strickedurchsägen mit dem Schlüsselbund.

Sie haben ihm die Arme so weit nach hinten gezerrt, dass die Ellenbogen sich fast berühren, dass seine gesamten Schulter- und Rückenmuskeln sich anfühlen wie überdehnte Stahlseile und kein Tropfen Blut mehr durch seine gefühllosen Arme fließt. Wo seine Beine geblieben sind, weiß er schon lange nicht mehr. Ausgeplündert haben sie ihn auch. Sein T-Shirt ist weg, seine Schärpe und seine Stiefel. Seine Schwerter sowieso.

Zorro wirft einen nur halb interessierten Blick über das Gerümpel im halbdunklen Raum. Da hinten, neben der Tür... das sind seine Sachen auf einem unordentlichen Haufen. Vollständig, wie es aussieht. Schwerter und alles. Nur, da nützen sie ihm überhaupt nichts.

Ein Geräusch. Zorro hebt den Kopf und blinzelt ins Licht der offenen Tür. Schlagartig ist er hellwach. Jetzt werden sie kommen und ihn wie ein Stück Vieh an die Marine verkaufen. Zorro war selber Kopfgeldjäger und diesen Teil des Geschäfts hat er nie besonders gemocht. Mit unwilligen oder korrupten Offizieren um die Prämie zu feilschen, das war einfach nicht sein Stil. Aber er hat sich nie Gedanken darüber gemacht, wie es von der anderen Seite
aussieht.

Nach all der Zeit im Dunkeln blendet ihn das Tageslicht. Er sieht den schwarzen Umriss eines Mannes gegen das grelle Sonnenlicht im Türrahmen. Und über ihm, auf seiner Schulter, etwas wie ein großes Kreuz... Unsinn, das ist der Griff eines Schwertes, das er auf dem Rücken trägt. Eines verdammt großen Schwertes.

Nein.

Nein, nein, nein, nein!

Bitte!

Das soll einfach nur irgendjemand sein. Irgend ein Angeber, der auf teures Spielzeug steht.

Nicht...

Zorro hat die Erinnerung an Mihawk Dulacre mit sich herum getragen wie einen kostbaren Schatz. Er hat seine Abschiedsworte in Gedanken immer wieder ablaufen lassen, wie eine Kassette mit Endlosschleife, hat versucht, sich ein Wiedersehen auszumalen. Hat davon geträumt. Hat es herbeigesehnt und es gleichzeitig in weite Ferne gewünscht. Hat sein ganzes Dasein auf diesen einen Moment ausgerichtet. So wie Jacks verdrehter Kompass nur auf einen einzigen Ort zeigt.

Und jetzt ist es soweit. Aber so hätte es nicht sein sollen. Nicht so. Nicht, wenn er gerade drittklassigen Kopfgeldjägern in Falle gegangen ist und jetzt hilflos, wie ein gefangenes Tier vor ihm stehen muss. Lorenor Zorro, der nie mehr verlieren wollte.
Bester Schwertkämpfer? Erfolgloser Kleinkrimineller, das trifft es eher. Zorro könnte heulen vor Wut und Scham.

Mihawk Dulacre tritt in den Raum und mustert Zorro von oben bis unten. Zorro spürt seinen abschätzigen Blick am ganzen Körper. Aber es gibt nichts, was er tun oder sagen kann. Und er wird Mihawk Dulacre nicht das Schauspiel bieten, hilflos an seinen Fesseln zu zerren oder durch den Knebel unartikulierte, erstickte Laute auszustoßen. Statt dessen erwidert er Mihawk Dulacres Blick und hält ihm stand.

Mihawk Dulacre:
Du bist wach? Gut.
Lorenor Zorro. Ich wusste es.

Nein, denkt Zorro, sag's nicht. Bitte.

Mihawk Dulacre:
Ich habe nicht viel Gutes über dich gehört. Und über die Leute, mit denen du dich herumtreibst. Das hat mich doch überrascht. Schade.

Du fragst die falschen Leute, denkt Zorro wütend. Frag mich! Und nimm mir diesen verdammten Knebel aus dem Mund, wenn du mit mir redest.

Mihawk Dulacre:
Und ich hatte gedacht... ich hatte gehofft... du nimmst ernst, was du tust.

Gib mir ne Chance, denkt Zorro, in ohnmächtiger Verzweiflung. Lass mich wenigstens was dazu sagen. Auch, wenn du mich für ein Stück Dreck hältst, das wäre nur fair.

Mihawk Dulacre:
Aber ich habe dir einmal eine zweite Chance versprochen und ich stehe zu meinem Wort. Ich habe dich diesen Leuten abgekauft. Teuer war's nicht.

Arschloch, denkt Zorro und ist über seine Respektlosigkeit selber überrascht. Aber egal, wie sehr er sich Mihawk Dulacres Verachtung verdient haben mag, so ein Spruch war nicht nötig.

Mihawk Dulacre:
Mit anderen Worten, ich kann entscheiden, was mit dir geschehen wird. Und ich mache dir ein Angebot. Du kannst es annehmen oder ablehnen.

Vergiss es, denkt Zorro. So nicht. Ich verhandle nicht mit dir, solange ich nicht mal sprechen kann. Bind mich los, gib mir meine Schwerter und dann können wir reden, von Mann zu Mann. Zorro findet, dass er sich das verdient hat.

Mihawk Dulacre:
Du weißt was ich tue?

Zorro hält den Blickkontakt, aber auf die Frage reagiert er nicht. Er könnte jetzt den Kopf schütteln, aber er lässt es bleiben.

Mihawk Dulacre:
Nun, besser ist, du weißt es gar nicht.

Und ich mache nicht mit bei Sachen, von denen ich nichts weiß, denkt Zorro. Vergiss es!

Mihawk Dulacre:
Nur so viel, ich arbeite immer allein. Es ist besser so. Aber es ist beschwerlich, auf die Dauer. Ich möchte auch einmal ruhig schlafen können.

Nun kann ein Mann wie ich den wenigsten trauen. Und da habe ich an dich gedacht. Ich weiß, was du von mir willst. Ich weiß auch, wie sehr du es willst. Nun, es gibt genug Männer, die mich tot sehen wollen. Aber du... gerade weil das so ist, bist du der letzte, der mich verraten oder im Schlaf erdrosseln würde.

Zorro senkt den Blick. Das stimmt, denkt er. Und es wäre so übel, so unaussprechlich boshaft vom Schicksal, wenn Mihawk Dulacre auf so eine Art und Weise ums Leben käme, bevor Zorro die Chance hat, gegen ihn zu kämpfen.

Mihawk Dulacre:
Und deshalb mache ich dir folgendes Angebot: Du kommst mit mir. Du begleitest mich, du tust, was ich sage, du kämpfst an meiner Seite. Als Gegenleistung bekommst du dein Duell. Das verspreche ich dir. Aber du bekommst es erst, wenn ich es sage. Wenn ich die Zeit für gekommen halte. Nicht vorher. Verstanden?

Zorro kann es kaum fassen. Eigentlich... das ist mehr als er sich je zu träumen gewagt hat. Er hat Mihawk Dulacre so lange glühend bewundert, mit all der Begeisterungsfähigkeit seiner neunzehn Jahre. Es wäre wunderbar, ihn zu kennen, ihm nahe zu sein, seinen Kampfstil zu beobachten, von ihm zu lernen... Zorro fragt sich, warum er selbst nie auf diese Idee gekommen ist. Eigentlich ist es gar keine Frage, wie er sich entscheiden soll. Vielleicht erlaubt ihm Mihawk Dulacre sogar, sich von Ruffy zu verabschieden...

Aber trotzdem. Nicht mit einem Knebel im Mund. Soviel Respekt muss Mihawk Dulacre ihm zollen. Vorher kriegt er gar nichts. Kein Nicken, keinen zustimmenden oder gar dankbaren Augenaufschlag. Nur seinen scharfen Blick zurückgeschossen.

Mihawk Dulacre hat auf ein Zeichen des Verstehens oder der Zustimmung gewartet, das nicht kam. Zustimmung hätte er erwartet, hilfloser, wütender Protest hätte ihn belustigt, aber dass man seine Vorschläge ignoriert, das ist er nicht gewohnt. Er ist ungehalten. Nun, vielleicht muss er deutlicher werden.

Er macht einen Schritt auf Zorro zu, seinen bohrenden Blick immer noch auf Zorros Gesicht gerichtet. Zorro macht unwillkürlich doch eine nutzlose Bewegung zur Seite, Mihawk ist viel zu nahe an ihm dran, das ist ihm unangenehm. Aber er hat keine Rückzugsmöglichkeit, die Stricke geben ihm keinen Zentimeter.

Mihawk Dulacre streckt die Hand aus und fährt mit dem Finger über die Narbe auf Zorros Brust. Zorro hält den Atem an. Wenn jemand das Recht hat, seine Narbe anzufassen, dann ist es Mihawk Dulacre. Aber trotzdem. Er mag es nicht. Die Berührung geht ihm durch Mark und Bein.

Mihawk Dulacre:
Gut verheilt?

Zögerndes Nicken. Schließlich hat er ein Recht, das zu wissen.

Mihawk Dulacre:
Keine Beschwerden mehr?

Kopfschütteln. Nicht dass er Zorro für einen halbinvaliden Krüppel hält.

Mihawk Dulacre:
Gut. Es wäre schade um dich gewesen.

In Zorros Kopf schrillen Alarmglocken. Diesen Satz hat schon einmal jemand zu ihm gesagt. Dann kamen einige der schlimmsten Momente in Zorros Leben.

Mihawk Dulacre löst den Knoten, der den Knebel in Zorros Mund festhält. Zorro holt hastig Atem und hustet. Erst jetzt spürt er, wie wenig Luft er die ganze Zeit bekommen hat.

Mihawk Dulacre (leise und sehr dicht an Zorros Gesicht):
Ich muss wirklich sagen, du hast mich beeindruckt...

Das ist ja alles schön und gut, aber er soll nicht so nah ...Bevor Zorro noch reagieren kann, packt Mihawk Dulacre seinen Kopf und küsst ihn.

Zu seinem Entsetzen spürt Zorro, dass er sich dagegen überhaupt nicht wehren kann. Seine Mundwinkel tun weh, sein Mund ist ausgetrocknet, seine Zunge fühlt sich an wie Papier. Als Mihawk Dulacres Zunge von seiner Mundhöhle Besitz ergreift, ist das wie eine Quelle in der Wüste.

Als Mihawk Dulacre ihn endlich aus diesem Kuss entlässt, dreht Zorro den Kopf zur Seite und beißt sich auf die Unterlippe. Er hätte Mihawk auch die Zunge abbeißen können. Er hat aber nicht. Dann wäre er jetzt wahrscheinlich tot. Aber daran hat er gar nicht gedacht. Warum? Egal. Der Punkt ist, er hat nicht. Das ist alles, was zählt. Er hat nicht.

Na schön. Das steckt hinter diesem großzügigen Vorschlag. Mihawk Dulacre steht also auf ihn. Okay. Soll er doch. Das wird den Kampf später nur noch mehr anheizen. Ist ja nicht so, wie wenn Zorro mit so etwas nicht umgehen kann. Ahnungslos ist er nun auch nicht. Nicht mehr.

Trotzdem. Dieser Gedanke macht Zorro ein bisschen schwindelig. Bisher hat er immer geglaubt, er sei derjenige, dessen Sehnsucht so groß ist, dass er meilenweit gehen muss, um Mihawk Dulacre einen Blick, einen hingeworfenen Satz oder ein paar Minuten Kampf abzuringen. Okay, Sehnsucht nach Anerkennung und Respekt. Nicht so etwas. Wirklich nicht? Nein, wirklich nicht.

Mihawk Dulacre zieht die Linie von Zorros Unterkiefer nach, lässt die Finger die angespannte Sehne am Hals hinunterwandern, das Schlüsselbein entlang. Zorro hasst es, so angefasst zu werden. Warum wirft ihn das bloß so aus der Bahn? Es tut nicht einmal weh. Nur Mihawks Finger auf seiner Haut.

Zorro senkt den Blick und hofft, dass man ihm seine Gefühlsverwirrung nicht ansieht.

Natürlich sieht man es ihm an. Mihawk Dulacre ist durchaus zufrieden mit sich.

Er löst die Knoten hinter Zorros Rücken.
Na endlich, denkt Zorro. Jetzt wird er sich seine Schwerter nehmen und Mihawk Dulacre als ebenbürtiger Gegner entgegentreten. Dann kann Mihawk Dulacre seinethalben noch einmal ein Angebot machen. Und Zorro wird ihm sehr genau klar machen, was geht und was nicht.

Es kommt ganz anders. Kaum will Zorro den ersten Schritt machen, bricht er vor Mihawks Füßen zusammen. Seine Beine sind völlig gefühllos und tragen ihn nicht. Seine Arme liegen wie welke Zweige neben ihm, er kann sie keinen Zentimeter bewegen.

Mihawk Dulacre zieht einen Mundwinkel hoch. Er hat gewusst, dass es so kommen würde. Was Zorro versuchen würde und wie weit es ihn bringen würde. Er findet Zorros Kampfgeist und seine verzweifelten Versuche, Haltung zu bewahren, bei einer Chance von Null einfach unwiderstehlich. Und eigentlich... warum nicht? So eine Gelegenheit kommt so schnell nicht wieder.  Stören wird ihn hier keiner. Und der Junge wird ein für alle mal wissen, wer hier das Sagen hat.

Er beugt sich über Zorro, fährt mit der Hand über seinen nackten Bauch, macht sich an Zorros Hosenknöpfen zu schaffen. Zorro wird klar, was das werden soll. Warum sollte Mihawk es auch nicht versuchen, mit diesem Kuss hat er ihn ja quasi dazu eingeladen. Zorro hasst sich dafür. Und jetzt kann er nichts, gar nichts dagegen tun. Außer sein Rückgrat durchzudrücken wie einen Flitzebogen und sich zur Seite zu drehen. Aber das scheint Mihawk Dulacre besonders gut zu gefallen.

Mihawk setzt ihm ein Knie auf die Brust, packt seine Handgelenke und drückt sie zu Boden. Das ist mehr symbolisch, Zorro kann seine Hände ohnehin nicht bewegen. Aber es bringt ihn in die Lage, hilflos zu Mihawk Dulacre aufsehen zu müssen und daran hat Mihawk offenbar Freude. Sein Gesichtsausdruck verrät es nicht, er spielt *Wer zuerst Emotionen zeigt, hat verloren*. Okay, dieses Spiel kann Zorro auch, egal, was ihm jetzt geschehen wird.

Zorro würde gerne Coolheit und Verachtung in seine Stimme legen, aber es kommt nur ein tonloses Krächzen, er hat seine Stimme nach Stunden mit einem Stofffetzen im Mund noch nicht wiedergefunden.

Zorro:
Du Schwein.

Kein Anzeichen, dass Mihawk ihn überhaupt gehört hat.

Zorro (flüstert heiser):
Fass mich nicht an!

Mihawk Dulacre betrachtet ihn wie ein besonders interessantes Insekt.

Dann nimmt er sich, was er haben will.

Zu seinem namenlosen Entsetzen spürt Zorro, wie sein misshandelter Körper auf die erzwungenen Berührungen reagiert. Mihawk Dulacre stößt ihn routiniert über die kurze, jähe Klippe eines Höhepunkts.

Als Zorro hart auf dem Boden der Realität aufschlägt, kommen ihm die Tränen. Er hat sich so weit unter Kontrolle, dass sein abgerissener Atem nicht wie Schluchzen klingt. Aber die Tränen fließen lautlos und hören nicht auf zu fließen. Das war das scheußlichste sexuelle Erlebnis, das er je hatte. Genau genommen hatte er noch überhaupt kein scheußliches Erlebnis. Bisher hat er, egal wie die Umstände waren, den letzten Kontrollverlust immer in einer fröhlichen, vertrauensvollen Situation erlebt, einen Grund zu atemloser Freude. Das hier fühlt sich an wie die übelste denkbare Demütigung, die ultimative Niederlage.
Und er kann sich nicht einmal die Tränen abwischen.

Mihawk Dulacre bringt es zu Ende. Dann setzt er sich neben Zorro und zündet sich eine Zigarette an. Zorro spürt seinen Blick wie eine Messerklinge, auf seinem entblößten, missbrauchten Körper, auf seinem tränennassen Gesicht. Die Zeit hat aufgehört, der Moment ist eingefroren für alle Ewigkeit.

Was sich für Zorro anfühlt wie ein Jahr in der Hölle, ist in Wirklichkeit nur eine Zigarettenlänge. Dann drückt Mihawk Dulacre seine Kippe aus und steht auf. Er hebt Zorros Sachen auf und wirft sie ihm zu. Zorro kann sie nicht fangen, aber er ist froh, als sein T-Shirt auf seiner Hüfte zu liegen kommt. Jetzt fühlt er sich nicht mehr ganz so nackt.

Mihawk Dulacre:
Kannst du aufstehen?

Zorro versucht es und schafft es nicht einmal auf die Knie. In seinen Gliedern pocht, juckt und kribbelt das Blut, das wieder in Bewegung kommt, jede Muskelfaser tut ihm weh und sein Körper erlaubt ihm noch lange keine eigenen Entscheidungen.

Mihawk Dulacre zuckt die Achseln. Er hat Zorros Schwerter in der Hand und betrachtet sie eingehend.

Mihawk Dulacre:
Lass dir Zeit.

Du hast jetzt gute Schwerter. Besser als das letzte Mal.
Dafür habe ich mehr bezahlt als für dich.

Dieser Satz reißt Zorro aus seiner Verzweiflungsstarre. Er funkelt Mihawk wütend an. Was sollte dieser blöde Spruch? Was soll er darauf denn antworten?

Mihawk Dulacre ist hingerissen von Zorros Blick. Diese Mischung aus gebrochenem Widerstand und ungebrochenem Stolz findet er einfach unwiderstehlich. Er beschließt, die Schraube noch ein bisschen weiter zu drehen.

Mihawk Dulacre:
Ich gehe jetzt. Komm nach, wenn du so weit bist. Du findest mich am Hafen.

Deine Schwerter nehme ich mit. Wenn du nicht kommst, gehe ich davon aus, dass du sie nicht mehr brauchst.

Das hat eingeschlagen. Und er weiß es. Er geht zur Tür, Zorros Schwerter unter dem Arm. Zorro kann seinen Blick nicht von ihm wenden. Im Türrahmen dreht Mihawk sich noch einmal um.

Mihawk Dulacre:
Es gibt auch eine Hintertür. Aber die wirst du nicht nehmen.

Nos vemos.

Zorro sieht ihm nach, dann nickt er langsam und lässt den Kopf auf seine gelähmten Arme sinken.

Die nächsten Stunden ist Zorro nur mit einer Sache beschäftigt. Seinen großen Zeh zu einer Bewegung zu zwingen. Erst einmal das, der Rest wird sich von allein ergeben. Nachdem seine Welt über ihm zusammengebrochen ist, beschränkt er sich auf das Wesentliche.


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